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Skype for Business startet automatisch: Autostart in Office deaktivieren

Ein unerwünschtes Skype-for-Business-Anmeldefenster lässt sich häufig über die persönlichen Startoptionen und die Windows-Autostartliste unterbinden.

Software & IT · Praxisanleitung · etwa 2 Minuten

Das Problem

Beim Windows-Start öffnet sich ein Skype-Anmeldefenster, obwohl die Anwendung nicht verwendet werden soll. Im Office-Umfeld handelt es sich häufig um Skype for Business. Dieser Client ist von der früheren privaten Skype-Anwendung und von Teams zu unterscheiden.

Das Vorgehen

1. Den tatsächlichen Programmnamen prüfen

Öffnen Sie die Programmübersicht in Windows oder die Informationen der Anwendung. Halten Sie fest, ob es um Skype for Business oder eine andere Anwendung geht. Die Einstellung von Skype for Business Online im Jahr 2021 sagt allein noch nichts darüber aus, ob eine Organisation einen eigenen Skype-for-Business-Server betreibt.

2. Die persönliche Startoption ausschalten

Öffnen Sie im Skype-for-Business-Client die Optionen und dort den Bereich „Persönlich“. Entfernen Sie die Option zum automatischen Start bei der Windows-Anmeldung. Falls vorhanden, können Sie auch den Start im Vordergrund abschalten. Bestätigen Sie die Änderung und beenden Sie den Client vollständig.

3. Den Windows-Autostart kontrollieren

Öffnen Sie den Task-Manager und die Autostart-Apps beziehungsweise das Register „Autostart“. Deaktivieren Sie den eindeutig zugeordneten Skype-for-Business-Eintrag. Unter Windows 11 gibt es außerdem Einstellungen → Apps → Autostart. Deaktivieren Sie nicht auf Verdacht andere Office- oder Anmeldekomponenten.

4. Neu anmelden und das Ergebnis prüfen

Starten Sie Windows neu oder melden Sie sich ab und wieder an. Erscheint das Fenster weiterhin, prüfen Sie, ob eine Unternehmensrichtlinie, eine geplante Aufgabe oder eine andere Startverknüpfung den Client aufruft. Die bloße Verknüpfung auf dem Desktop verursacht keinen automatischen Start.

5. Eine Entfernung über das Installationsverfahren vornehmen

Wenn der Client dauerhaft nicht benötigt wird, hängt die Entfernung von der verwendeten Office-Bereitstellung ab. Eine separat installierte Anwendung kann anders behandelt werden als eine Komponente eines verwalteten Office-Pakets. Hierfür wird die bestehende Installationskonfiguration angepasst; Programmdateien werden nicht manuell gelöscht.

Die Lösung

Das unerwünschte Anmeldefenster erscheint beim Start nicht mehr, während die übrigen Office-Anwendungen unverändert nutzbar bleiben. Ob der Client zusätzlich entfernt werden soll, ist eine getrennte Entscheidung über die Installation.

Weiterführende Quellen

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